Das Bild der Frau in ausgewählten Romanen von Heinrich Böll
Start | Biographie | Impressum | Verweise
> Ausgrenzung der Frauen
> Frau - natürliches Geschlecht
> Frauenbilder in Männer-Literatur
> Über die Ästhetik des Humanen
> Trinität des Weiblichen
> Die Befreiung der Frau
> Frauen in der Kriegszeit
>> Kreuz ohne Liebe
>>> Cornelia Gluck
>>> Johanna Bachem
>>> Grete Bachem
>>> Mutter Gluck
>> Der Zug war pünktlich
>> Wo warst Du, Adam?
> Frauen in der Nachkriegszeit
>> Und sagte kein einziges Wort
>>> Käthe Bogner
>>> Mädchen aus der Imbissbude
>>> Frau Franke
>> Haus ohne Hüter
>>> Nella Bach
>>> Wilma Brielach
>>> Die Großmütter
>> Das Brot der frühen Jahre
>>> Hedwig Muller
>>> Ulla Wickweber
>> Billard um halb zehn
>> Ansichten eines Clowns
>>> Marie Derkum
>>> Monika Silvs
>>> Mutter Schnier
>> Gruppenbild mit Dame

Feministische Ansätz


Das Thema „Frauenbilder in der Literatur“ beschäftigt feministische Literaturwissenschaftlerinnen und Theoretikerinnen bereits lange Zeit. Anfangs stellten sie einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Autorinnen in der Literaturgeschichte und dem Vertretensein der Frau als Thema in der Literatur her. Hierdurch verdeutlichten sie den Rang, der Frauen in der Literatur zugewiesen wurde. Zugleich wurde klar gestellt, dass diese Frauenbilder vornehmlich von Männern geschaffen wurden.
Ein genaueres Augenmerk richtete man auf die Frage nach der Legitima-tion dieser Bilder. Die seitens männlicher Autoren vorgebrachte Recht-fertigung lautete, man habe die Natur der Frau wiedergegeben. Auch dieses Argument wurde im Gegenzug von feministischen Literaturwis-senschaftlerinnen in Frage gestellt.