Kreuz ohne Liebe
Es wird die Geschichte der Familie Bachem erzählt, insbesondere die der beiden Söhne, Hans und Christoph. Während Hans zu einem Anhänger des Nazi-Regimes wird, ist Christoph gezwungen als Soldat in den Krieg zu ziehen. Die entwürdigende Behandlung in der militärischen Grundausbildung droht ihn zu zerstören. Erst als er bei seinem ersten Ausgang die hübsche Cornelia kennen lernt, bekommt sein Dasein wieder Sinn. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine für den Roman zentrale Liebesgeschichte. Sie handelt von der Liebe dieser zwei Personen, die versuchen, den unmenschlichen Krieg zu überstehen.
Unabhängig von dieser Geschichte hat Böll auch in vielen seiner folgenden Kriegs- und Nachkriegsprosa der „Liebesproblematik“ eine zentrale Rolle eingeräumt.
Neben der Figur der Cornelia ist noch eine andere Frau von großer Bedeutung in dem Roman: Johanna Bachem, die Mutter Christophs. Sofern man Cornelia und Johanna als weibliche Hauptfiguren des Romans betrachtet, existieren daneben noch zwei Nebenfiguren: Frau Bachems Tochter Grete sowie Frau Gluck, Cornelias Mutter.
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