Bölls literarische Frauenfiguren
Frauen in der Kriegszeit
Böll behandelt in seinen Werken aus den Jahren 1947 bis 1952 das Leben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dementsprechend müssen sich auch seine Frauenfiguren mit einigen Auswirkungen des Krieges wie Flucht, Trennung und Tod auseinander setzen. Es handelt sich dabei um folgende Frauenfiguren: Johanna und Grete Bachem sowie Cornelia Gluck und ihre Mutter aus „Kreuz ohne Liebe“, Olina aus „Der Zug war pünktlich“ und Ilona aus „Wo warst Du, Adam?“.
Der Roman „Kreuz ohne Liebe“ war der erste Roman, den Böll 1947 fertig stellte. Seine Veröffentlichung wurde lange Zeit abgelehnt. Zum ersten Mal wurde der Roman 2002 in der insgesamt 27 Bände umfassen-den Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls veröffentlicht. Der Roman basiert auf Bölls persönlichen Kriegserfahrungen, die er als Soldat gemacht hat.
Da der Roman erst vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, fand er bisher keine besondere Beachtung in der Literaturwissenschaft. Es existieren gleichwohl einige Rezensionen des Romans, die jedoch keine Ausfüh-rungen zu den darin beschriebenen Frauenfiguren enthalten. Daher sollen in dieser Arbeiten die Frauenfiguren dieses Romans genau analysiert werden.
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