Und sagte kein einziges Wort
Der erste sozialkritische Roman Bölls besteht aus dreizehn Kapiteln mit ständigem Perspektivwechsel. Abwechselnd berichten Käthe und Fred Bogner von ihren Eheproblemen und ihrem Alltag. Käthe Bogner ist seit zwei Monaten allein erziehende Mutter, nachdem Fred den Lärm und die Unruhe der Kinder in der Einzimmerwohnung nicht mehr ertragen konnte und ausgezogen ist. Trotzdem treffen sich beide regelmäßig in Hotels, um intim miteinander sein zu können. Käthe lebt mit den drei Kindern bei der Katholikin Franke, die ihnen gegenüber herablassend ist und ihnen das Leben schwer macht. Letztlich entdeckt Fred die Liebe zu seiner Frau erneut und kehrt nach Hause zurück.
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